Erweiterte Innovationsfreude
Innovation bedeutet wortwörtlich übersetzt „Erneuerung“ oder einfach nur „Neuerung“ Aus dem Lateinischen kommend, bezieht sich der Begriff auf neue Ideen, Erfindungen, Methoden und ihre praktische Anwendung. Doch darf Innovation nicht Invention verwechselt werden. Denn Invention steht für neue Ideen inclusive Prototypen bzw. wirksamer Konzeptentwicklung.
Innovation - etwas Neues?
Innovationen können organisatorischer, sozialer, technischer oder institutioneller Natur sein. Dabei muss eine Innovation keine Weltneuheit sein, es kann sich auch schlicht um eine Neuheit in dem betreffenden Betrieb handeln, oder auch nur für einen Mitarbeiter. Es muss auch zwischen offener und geschlossener Innovation unterschieden werden. Eine geschlossene Innovation bedeutet nur, dass die Innovatoren sich innerhalb einer bestimmten Organisation finden lassen. Bei der offenen Innovation, „darf“ jeder seine Ideen und Konzepte einbringen.
Da der Begriff Innovation in unserer Leistungsorientierten Gesellschaft positiv vermerkt ist, wird er leider oft missbraucht, um als diffuses Schlagwort zu dienen. Auch und besonders dann, wenn es an Fakten mangelt.
Der Begriff „Innovation“ wurde von Joseph Schumpeter 1939 in den USA geprägt, Eingang in die deutsche Sprache fand die Innovation erst in den frühen 1960er Jahren. Für Joseph Schumpeter ist ein schöpferischer Unternehmer ein Innovator, also jemand der selbst Ideen entwickelt und Innovationsforschung betreibt.
Das Wort Innovationsforschung heißt nur, dass für ein bekanntes Problem eine Lösung gesucht wird, die entweder das Problem eliminiert, oder aber einen neuen Ansatz zur Minderung bringt. Dabei ist es egal, um welche der oben angesprochenen Naturen es sich handelt. Denn auch eine neu gegründete Organisation zur Lösung eines Problems ist eine Innovation.
